Pädagogisch-psychologische Fachinstitute arbeiten seit Jahren nach einem erfolgreichen Therapiekonzept.

Legasthenie - Kein Grund zu verzweifeln

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) - nach der älteren wissenschaftlichen Klassifizierung von "Asthenien" ("Schwächen") auch Legasthenie oder nach angelsächsischem Sprachgebrauch Dyslexie genannt - wird heute in allen modernen Bildungsgesellschaften als Lernstörung verzeichnet. Die WHO hat sie als krankhafte Störung in ihre offizielle Liste der gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgenommen, die Krankheitswert besitzen.

LRS wird inzwischen weltweit als spezielles Versagen beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung verstanden, das nicht auf ein generelles Leistungsdefizit zurückgeführt werden kann. Während die Ursachen dieser "Teilleistungsstörung" nicht bis ins Letzte geklärt sind, besteht heute Konsens, dass sie sich keinesfalls im Laufe der Jahre 'auswächst' oder durch zusätzliches Üben zu beheben ist, dass sie vielmehr einer speziellen Therapie bedarf. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Ratgeber.

In Deutschland gibt es eine Reihe von Fachinstituten, die seit Anfang der 80er Jahre spezialisierte Therapieangebote (Individuelle Fehlerdiagnose, Lautanalytisches Rechtschreibsystem LARS u.a.) zur Verfügung stellen. Diese unabhängigen Facheinrichtungen stellen ihre Arbeit auf diesen Seiten vor.

Die schulpädagogische und -rechtliche Behandlung der LRS weist im Laufe der Zeit und in den einzelnen Bundesländern gewisse Unterschiede auf. Unter Erlass NRW finden Sie Informationen zum rechtlichen Status der LRS-Problematik an den Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Literatur und Materialien zur LRS bietet Literatur, weitere Informationen im Netz können über Links erreicht werden.