Die Therapieprogramme Lers (Leserechtschreibsystem) und LARS (LautAnalystischesRechtschreibSystem)

Die Erhebung des individuellen Entwicklungs- und Leistungsstandes (Testdiagnostik) bildet den Ausgangspunkt für die Anwendung der nach sprachwissenschaftlichen und lernpsychologischen Grundsätzen aufgebauten Therapieprogramme

Das LautAnalytische RechtschreibSystem LARS trainiert zunächst die basalen Fertigkeiten, wenn defizitär, an den entsprechenden Schreibweisen (Anwendung des phonetischen Prinzips, der Laut-Buchstaben-Zuordnung). Der Aufbau und die Stabilisierung der primären auditiven Wahrnehmungsfertigkeiten bilden die notwendige Grundlage für die darauf aufbauenden sekundären Wahrnehmungsfertigkeiten und Regelschreibweisen. Nach Aufbau der primären Fertigkeiten, werden im sekundären Bereich ebenso isoliert und systematisch die entsprechenden Wahrnehmungstätigkeiten, sprachlich-grammatischen Kompetenzen und Regelkenntnisse vermittelt, bis durch die Addition der vereinzelten Teilgebiete die gesamte Lese- und Rechtschreibleistung aufgebaut ist.

Das LARS stellt somit ein Entwicklungsmodell für lese- und rechtschreibschwache Kinder dar. Das LARS orientiert sich aus sprachwissenschaftlichen Gründen nicht an den schulischen Rechtschreibanforderungen der jeweiligen Klassenstufe, sondern holt das Kind dort ab, wo es bei der Entwicklung der Lese- und Rechtschreibfertigkeiten stehen geblieben ist. Systematisches und isoliertes Vorgehen ist dabei Maßstab und Prinzip.