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| Neuauflage: Lesen lernen mit lauttreuen Leseübungen |
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Lesen lernen mit lauttreuen Leseübungen –
ein lauttreuer Leselehrgang
von Findeisen / Melenk / Schillo ab August 2007 in neuer Überarbeitung erschienen
Die lauttreuen Leseübungen – seit nunmehr fast 20 Jahren bewährtes Übungsmaterial für den Erstlese- und den Förderunterricht – wurden für die 3. Auflage vollständig überarbeitet. Die neuesten Erkenntnisse über die Augenbewegung, die Silbenform, die Dekodierung und Deutungsstrategien beim Lesenlernen wurden berücksichtigt.
Fünf wesentliche Merkmale sind hervorzuheben:
1. Die neue Methode der Selbstinstruktion beim Lesenlernen – das Bilderblatt mit 40 Lernaufgaben
Mit der Veränderung des schulischen Lernens hin zu differenzierten Lerngruppen ändert sich auch der Anspruch an die Methodik des Lesenlernens. Lernen wird zu einem Prozess der Selbstinstruktion, bei dem die Kinder lernen, ihre Kompetenzen an und mit den jeweiligen Lerninhalten selbstständig zu entwickeln.
Auf jeder Stufe des Lesenlernens ist es möglich, dass die Kinder sich selbst einschätzen, wie leicht oder schwierig ihre Aufgabe sein soll und sie werden damit ihren eigenen Lernfortschritt bestimmen. Das verlangt von einem Leselehrgang, dass er erstens systematisch aufgebaut ist und eine Methode unterstützt, die die Selbstinstruktion erlaubt.
Für die Selbstinstruktion wurden 40 Bildzeichen entwickelt, die verschiedene Leseaufgaben darstellen, aus denen die Kinder sich ihre Aufgabe auswählen. Die Bildzeichen enthalten als einfache Übungen das Analysieren der Buchstabenformen und Nachmalen oder In-die-Luft-malen der Buchstaben, das Silbenlesen, das rhythmische Unterscheiden der betonten und unbetonten Silben, die Sinnergänzen von Pseudosegmenten, das Erfassen des Wortrhythmus usw.
Außerdem ist die Selbstbeurteilung der eigenen Leistung durch die Kinder ganz wichtig, um den Leselernprozess nicht am äußeren Maß des Leistungsvergleichs scheitern zu lassen, sondern die Kinder zu einer selbstbewussten Einschätzung ihrer eigenen Lernschritte zu führen. Dafür wurden eigene Bildzeichen gestaltet, mit denen die Kinder sich selbst Pluspunkte (es gibt keine Minuspunkte) geben können, ihre konkreten Lerninhalte festhalten können und in einem Lesepass ihren eigenen Lernfortschritt dokumentieren.
Durch die Anwendung dieser symbolisierten Lernschritte bekommt das Lesenlernen eine feste Abfolge von Vorgehensweisen, die frei gewählt zugleich eine Struktur für das Kind schaffen. Der Leselernprozess wird dadurch positiv zur Gewohnheit fester Lernschritte.
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